Osram meldete das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2019

- May 10, 2019-

Am 8. Mai meldete osram die Ergebnisse des zweiten Quartals für das Geschäftsjahr 2019. Im Berichtszeitraum erzielte das Unternehmen mit einem Ergebnis von 862 Millionen Euro (rund 6,538 Milliarden Yuan) von Januar bis Ende März einen Rückgang von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum Die bereinigte EBITDA-Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 8,1 Prozent. Ende März, als die vorläufigen Kennzahlen veröffentlicht wurden, hatte osl prognostiziert, dass der Umsatz im zweiten Quartal um rund 15 Prozent sinken würde Die bereinigten EBITDA-Margen würden im mittleren bis hohen einstelligen Bereich liegen. Der zu diesem Zeitpunkt erwartete Rückgang war zum Teil auf die anhaltende Schwäche in den Märkten für Automobile, allgemeine elektrische Beleuchtung und mobile Geräte sowie auf die weltweit höheren Lagerbestände zurückzuführen Insbesondere in China. Darüber hinaus hat der allgemeine Trend der globalen Konjunkturabkühlung auch die Unternehmensentwicklung unter Druck gesetzt.


Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag mit 70 Mio. um 56 Prozent unter dem Vorjahreswert, während der Jahresüberschuss vor allem aufgrund von Transformationskosten bei 91 Mio. lag. Wie Ende März angekündigt, war osram's Das Managementkomitee hat auf die Entwicklungen auf dem Markt reagiert und plant, bis 2021 mehr als 200 Millionen Euro einzusparen.


Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender von osram, sagt: „Wir sind 113 Jahre alt und hatten Herausforderungen, aber jedes Mal, wenn es stürmt, sind wir stärker als zuvor.“ Neue LED-Anwendungen sind unsere konsequente langfristige Strategie und optische Halbleiter Im zweiten Quartal sank der Umsatz des Geschäftsbereichs Optoelektronik auf vergleichbarer Basis um 18,8 Prozent. Dies spiegelt nicht nur die Schwäche der Weltwirtschaft wider, sondern auch die Schwäche der Automobilindustrie und der allgemeinen Wirtschaft Beleuchtungsmarkt.


In Asien waren die Umsatzzahlen weiterhin von hohen Lagerbeständen geprägt. Der Umsatz im Automobilbereich von osram ging aufgrund geringerer Erwartungen der globalen Autoindustrie um 10,6 Prozent zurück. Im Digitalgeschäft ging der Umsatz aufgrund der Schwäche im Bereich Allgemeinbeleuchtung und Steuerung um 8,5 Prozent zurück Wie bereits im März berichtet, erwartet der EZB-Rat für das Geschäftsjahr 2019 einen Rückgang des Ergebnisses aus laufender Geschäftstätigkeit auf 11 bis 14 Prozent, eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 8 bis 10 Prozent und einen Free Cashflow von rund minus 50 bis minus 150 Millionen euro Mitte Februar gab osram bekannt, dass das Management in engen Gesprächen mit Bain Capital und The Carlyle Group über eine mögliche Übernahme verhandelt habe. Die Sorgfalt ist noch nicht abgeschlossen, und wie der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, bleibt abzuwarten, ob eine Einigung zustande kommt erreicht werden. Die Diskussion des Management Committee liegt im Interesse des Unternehmens und anderer Stakeholder wie Aktionäre, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden.